Tödlicher Verkehrsunfall bei Hann. Münden (17.04.2006)


Am Ostermontag wird um 11.50 Uhr die Schwerpunktfeuerwehr Hann. Münden zu einem schweren Verkehrsunfall auf die Bundesstraße 496 zwischen Hann. Münden und Bonaforth alarmiert. Ein 24 Jahre alter Autofahrer aus Hann. Münden befährt nach Polizeiangaben mit seinem Opel die Bundesstraße in Richtung Hann. Münden. Auf trockener Fahrbahn gerät er ins Schleudern und stößt gegen die linksseitig der Fahrbahn angebrachte Leitplanke. Von dort wird der Unfallwagen zurück auf die Fahrbahn geschleudert und stößt mit einem entgegenkommenden Opel Corsa zusammen. Der Unfallverursacher wird durch die Wucht des Aufpralls aus seinem Wagen auf die Fahrbahn geschleudert und bleibt regungslos liegen. Neben der Feuerwehr, die mit mehreren Fahrzeugen vor Ort war, rückte auch der Rettungsdienst an (2 RTW und 1 NEF). Aus Kassel wurde der Rettungshubschrauber (RTH) Christoph 7 angefordert. Zunächst war man davon ausgegangen, dass mehrere Personen in den Fahrzeugen eingeklemmt waren, was sich aber nicht bestätigte. 

Der Unfallfahrer wird mit dem RTH in ein Krankenhaus nach Kassel geflogen, wo er wenige Stunden später an seinen schweren Verletzungen verstirbt. Die Bundesstraße war für etwa anderthalb Stunden voll gesperrt. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr unterstützten den Rettungsdienst. Da es im Laufe des Einsatzes stark zu regnen anfing, wurden Planen über den Verletzten und die Rettungsassistenten gehalten, um ihnen ein störungsfreies Arbeiten zu ermöglichen. Bei den Unfallfahrzeugen wurden die Batterien abgeklemmt, auslaufende Betriebsstoffe abgestreut. 

Der Corsa, mit dem der Opel zusammenstieß, wurde ebenfalls stark beschädigt. 

 

 

 

Der Opel des 24-Jährigen

 

 

 

 

 

Die Einsatzkräfte der Feuerwehr halten Planen über Rettungsassistenten und den Verletzten 

 

Mit dem RTH Christoph 7 wurde der Verletzte nach Kassel geflogen. 

Fotos: Photo Burkhardt,  Hann. Münden

 

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