Turmfalke im Knast gefangen (26.05.2006)


Alarm für die Freiwillige Feuerwehr Rosdorf. Am Freitag Mittag wurden die Einsatzkräfte zu einer ungewöhnlichen Hilfeleistung gerufen. Aus der neuen Justizvollzugsanstalt, die sich noch in Bau befindet, musste ein Turmfalke befreit werden. Wohl eher unfreiwillig verirrte sich das Falkenmännchen in eine Glaskuppel eines Gebäudes. Pech für den "Ausbrecher": Der Bereich unterhalb Kuppel ist bereits aus Sicherheitsgründen mit dicken Stahlgitter versperrt - der Weg in die Freiheit nicht so einfach möglich. Mit Hilfe einer 3-teiligen Steckleiter retteten die engagierten Feuerwehrleute den Turmfalken vom Dach aus und verhalfen ihm so zur Flucht. Dazu wurde eine Glasscheibe der Kuppel entfernt. Der "Gefangenentransport" ging zur Kleintierpflegestation von Manfred Waldschmidt nach Göttingen, wo der Ausreißer sich erst einmal auskurieren kann.

Über dem Stahlgitter sitzt der Turmfalke fest.

 

Über eine Steckleiter gelangt die Feuerwehr auf das Dach.

 

Ein Feuerwehrmann nähert sich dem Tier, nachdem eine Scheibe der Glaskuppel entfernt wurde.

 

Gerettet!

 

Volker Heinemann mit dem Falkenmännchen in der Transportbox.

 

Übergabe an Manfred Waldschmidt durch Lutz Heinecke sowie Sebastian und Volker Heinemann (von links)

 

Der Falke biss schon wieder zu.

 

Luftbild der neuen JVA vom Mai 2006: Auch mal fliegen?

Fotos: Michael Pritzkow (www.feuerwehr-rosdorf.de) , Stefan Rampfel

 

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