Wohnung im Dachstuhl brennt aus (02.02.2007)


Zu einem Großbrand in Reyershausen rückten am Freitag Vormittag gegen 11.15 Uhr die Feuerwehren aus dem Gemeindegebiet Bovenden aus. Im Grünen Weg brannte eine Dachgeschosswohnung eines Einfamilienhauses komplett aus. Zunächst hieß es, dass noch Personen in dem Gebäude seien. Die allein im Haus anwesende elfjährige Tochter der Hausbesitzer bemerkte das Feuer glücklicherweise rechtzeitig und konnte zusammen mit den zwei Hunden das Haus verlassen. Ein Nachbar alarmierte die Feuerwehr. An den Löscharbeiten waren etwa 60 Einsatzkräfte der Feuerwehren Reyershausen, Billingshausen, Spanbeck, Bovenden und Harste eingesetzt. Von der Uniwache der Berufsfeuerwehr Göttingen kam die Drehleiter, aus Potzwenden ein Wagen der Feuerwehrtechnischen Zentrale, um Atemluftflaschen an die Einsatzstelle zu transportieren. Vom Rettungsdienst waren der Rettungswagen aus Nörten-Hardenberg und das Notarzt-Einsatz-Fahrzeug aus Göttingen vor Ort.

Das Feuer wurde sowohl im Außenangriff mit einem B- und einem C-Rohr, also auch im Innenangriff mit 2 C-Rohren bekämpft. Über die Drehleiter wurde ein Wenderohr vorgenommen. Um 12.15 Uhr konnte "Feuer unter Kontrolle" gemeldet werden, gelöscht war es schließlich um 12.45 Uhr. Nach ersten Ermittlungen der Polizei wird ein technischer Defekt als Brandursache vermutet. Verletzt wurde niemand. Die Schadenshöhe wird auf rund 150.000 Euro geschätzt.
 

Starke Rauchentwicklung aus dem Dachbereich, links trifft gerade die Drehleiter der BF ein.

 

 

von links: Volker Kaupert (stv. OrtsBM Reyershausen), am TLF Markus Kaupert, Holger Gottschling (stv. GBM Bovenden), Markus Füllgrabe (GBM Bovenden)

 

Flammen in der Dachgeschosswohnung

 

 

 

 

Diesem in der Mitte des Bildes abgebildeten Feuerwehrmann ist es zu verdanken, dass der Schaden relativ gering gehalten werden konnte und schnell klar war, dass entgegen ersten Meldungen ("Person in Gebäude") keine Person in der Wohnung war. Der Mann ist der unmittelbare Nachbar, der als erstes vor Ort war und zu seinem "Schutz" mit einer Feuerwehrüberjacke und einem Helm ausgestattet wurde. Seine Ortskenntnisse waren für den reibungslosen Einsatzablauf absolut hilfreich. Im übrigen sind ausnahmslos alle weiteren Personen auf diesem Bild der UVV entsprechend gekleidet.
 

 

 

 

Nachlöscharbeiten

Fotos: Stefan Rampfel

 

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