
Zwei Personen sterben bei Crash (17.03.2007)
1.58 Uhr in der Nacht zu Sonnabend. Die Funkmeldeempfänger der Freiwilligen Feuerwehr Gieboldehausen werden ausgelöst. Die Alarmmeldung lautet: "Schwerer Verkehrsunfall - vermutlich mit eingeklemmter Person!" Was die Einsatzkräfte, die wenig später mit mehreren Fahrzeugen (HLF 20/24, RW, ELW 1) an der Unfallstelle eintreffen, erwartet, ist schrecklich: Zwei Pkw sind auf der Bundesstraße 27 zwischen Gieboldehausen und Herzberg am Harz kollidiert, für zwei Personen (20 und 19 Jahre) in dem einem Pkw (Audi) kommt jede Hilfe zu spät, fünf weitere im Alter von ebenfalls 19 und 20 Jahren sind im zweiten Pkw (Opel) eingeklemmt und schwer verletzt, aber ansprechbar. Insgesamt schickt die Einsatzleitstelle der Berufsfeuerwehr Göttingen fünf Rettungswagen aus den Landkreisen Göttingen und Osterode sowie drei Notärzte an die Unfallstelle. Die eingeklemmten Personen werden durch die Feuerwehr mit hydraulischem Rettungsgerät aus ihrem Wrack gerettet, später die beiden Toten aus dem anderen Auto geborgen. Die Verletzten werden in Krankenhäuser in Göttingen und Herzberg eingeliefert. Auslaufende Betriebsstoffe werden abgestreut. Ein Sachverständiger sowie Notfallseelsorger sind ebenfalls an der Einsatzstelle vor Ort. Die B 27 bleibt während der Rettungs- und Bergungsarbeiten für mehrere Stunden voll gesperrt.
Die Unfallursache stellt sich wie folgt
dar: Ein 20-Jähriger aus Herzberg befährt mit einem 19-jährigen Mann, ebenfalls
aus Herzberg, mit einem Audi A4 die B 27 in Richtung Gieboldehausen. Im Verlauf
einer lang gezogenen Rechtskurve kommt das Fahrzeug ins Schleudern, gerät auf
die Gegenfahrbahn und prallt dort mit der linken Fahrzeugseite in einen
entgegenkommenden Opel Vectra.
Wenige Tage nach dem Unfall ist ein drittes Opfer (aus dem
Opel) an den Folgen gestorben.
In diesem Pkw starben zwei Personen
In diesem Pkw wurden fünf Personen eingeklemmt und schwer verletzt
Fotos: Stefan Rampfel