Wieder Lkw-Unfall auf der A 7 (12.06.2007)


Am Dienstag Vormittag ist es gegen 10:00 Uhr auf der Autobahn 7 in Fahrtrichtung Kassel etwa einen Kilometer vor der Raststätte Göttingen zu einem schweren Verkehrsunfall mit einem Schwerverletzten und ca. 200.000 Euro Sachschaden gekommen. Dies teilt die Polizei mit.

Ein 58-jähriger Lkw-Fahrer aus Brüggen erkannte zu spät, dass er auf das Ende eines Staus zu fuhr. Ein vorausfahrender 36-jähriger Lkw-Fahrer aus Langen, der die Situation im Rückspiegel erkannte, versuchte vergeblich mit seinem Fahrzeug auf die mittlere Spur auszuweichen. Durch den Aufprall wurde der vordere Lkw auf die mittlere Spur geschleudert, wo er zum Stillstand kam. Der Unfall verursachende Lkw prallte mit dem Führerhaus in die Mittelschutzplanke und kam dort zum Stehen. Dabei wurde der Fahrer in seinem Führerhaus eingeklemmt und erlitt schwere Verletzungen. Die Freiwillige Feuerwehr Rosdorf und die Berufsfeuerwehr Göttingen retteten den Fahrer mit hydraulischem Rettungsgerät Patienten schonend. Neben zwei Rettungswagen war auch der Göttinger Rettungshubschrauber Christoph 44 im Einsatz.

   Der Fahrer des zweiten Lkw blieb unverletzt. Der Sachschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen der Polizei auf ca. 200.000 Euro. Die A 7 in Richtung Kassel wurde aufgrund des Trümmerfeldes und Schäden an der Fahrbahn voll gesperrt. In der Folge kam es zu einer Staulänge von rund sieben Kilometern Länge. Der Verkehr wurde an der Abfahrt Göttingen durch die Stadt geleitet, da die Umleitungsstrecke der Bundesstraße 3 zwischen Hann. Münden und Dransfeld aufgrund einer Unterspülung ebenfalls voll gesperrt ist. Auf der Umleitungsstrecke und im Stadtgebiet kam es zu erheblichen Behinderungen - wie schon beim vergangenen Lkw-Unfall vom 30. Mai.

 

 

 

 

 

Auf diesen Lkw fuhr der andere auf.

 

 

 

 

Aufprallstelle

 

Fotos: Stefan Rampfel

 

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