Trümmerfeld A 7: Drei Lkw krachen zusammen (07.11.2007)


Auf der A 7 zwischen dem Autobahndreieck Drammetal und der Anschlussstelle Hann. Münden-Hedemünden haben sich am Mittwochmorgen gegen 09.00 Uhr kurz hintereinander zwei Lkw-Unfälle ereignet. Beim ersten Unfall stellte sich ein Lkw-Sattelzug auf regennasser Fahrbahn in der Gefällstrecke kurz vor der Abfahrt Hedemünden quer und blockierte zwei Fahrstreifen. Der Lkw prallte zudem gegen die Mittelleitplanke. Am Ende des Rückstaus krachten 15 Minuten später drei weitere Lkw-Sattelzüge ineinander. Durch die Wucht des Aufpralls wurden die Fahrerhäuser des zweiten und des zuletzt aufgefahrenen Sattelzuges abgerissen. Da zunächst davon ausgegangen wurde, dass noch Fahrer eingeklemmt sind, wurde neben dem Rettungsdienst auch die Feuerwehr alarmiert. Es rückten die Freiwilligen Feuerwehr Friedland, Obernjesa und Groß Schneen aus. Wenig später meldete die Besatzung des Rettungshubschraubers, dass keine Person eingeklemmt ist. Zwei Fahrer wurden wie durch ein Wunder nur leicht verletzt.

Durch den Regen bildete sich ein schmieriger Ölfilm auf der Fahrbahn. Die Arbeiten der Feuerwehr beschränkten sich auf das Abstreuen dieser ausgelaufenen Betriebsstoffe und das Abklemmen der Batterien, wie Martin Willing, Gemeindebrandmeister Rosdorf, sagt. Der entstandene Gesamtschaden wird auf ca. 500.000 Euro geschätzt. Beamte der Göttinger Autobahnpolizei haben im Stau stehende Pkw-Fahrer entgegen der Fahrtrichtung über das Autobahndreieck Drammetal abgeleitet. Trotzdem bildeten sich durch die eingerichtete Vollsperrung in Richtung Kassel lange Staus auf der A 7. Auch auf der A 38 standen die Fahrzeuge zeitweise auf zwei Kilometern Länge. 

 

Das Fahrerhaus des zweiten Lkw wurde komplett abgerissen und kam unter dem Auflieger zum Liegen.

 

 

Der dritte Lkw bohrte sich in den zweiten Lkw. Das Fahrerhaus kam in dessen Auflieger zum Stehen.

 

 

 

 

 

Es bildete sich ein langer Rückstau.

Fotos: Stefan Rampfel

 

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