Lkw-Unfall am Södderich: Vollsperrung (02.11.2007)


Um 6.10 Uhr wurden die Feuerwehren Roringen, Waake, Ebergötzen, Gieboldehausen und die Uniwache zu einem schweren Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 27 zwischen den Ortschaften Roringen und Waake alarmiert. Ein 49 Jahre alter Lkw-Fahrer aus Seesen kam in einer Gefällstrecke - genau in Höhe des Södderich - mit seinem Gliederzug nach rechts von der Fahrbahn ab. Das Fahrzeug geriet auf den Grünstreifen und stellte sich anschließend quer. Dabei prallte der Hänger gegen die Grundstücksmauer eines Anwesens und beschädigte diese. Zugmaschine und Hänger kippten schließlich auf die Seite. Der Anhänger fällte dabei eine auf dem Grundstück stehende Linde.

   Bei dem Versuch, dem auf der Fahrbahn liegenden LKW auszuweichen, geriet ein aus Richtung Waake kommender 54 Jahre alter BMW Fahrer auf den Gegenfahrstreifen, kam von der Fahrbahn ab und fuhr in den Straßengraben. Der 54-Jährige und seine zwei Fahrzeuginsassen blieben unverletzt. Zunächst war man davon ausgegangen, dass der Lkw-Fahrer eingeklemmt ist, was sich jedoch als falsch erwies. Er kam mit leichten Verletzungen in das Weender Krankenhaus.

Zur Ausleuchtung der Einsatzstelle wurde die Freiwillige Feuerwehr Mackenrode alarmiert, die erstmals in einem Einsatz ihren neuen "Power-Moon" einsetzte. Näheres zum "Power-Moon" lesen sie hier.

Die Bergungs- und Aufräumarbeiten dauerten bis ca. 11 Uhr. Die B 27 war in beiden Fahrtrichtungen voll gesperrt. Der Verkehr wurde weiträumig umgeleitet. In Richtung Herzberg bestand ein Rückstau bis zur Ortschaft Ebergötzen (ca. fünf Kilometer). Der Gesamtschaden beträgt ca. 230.000 Euro, so die Polizei.
 

Der Hänger kam in der Böschung zum Liegen und verlor die Ladung.

 

Eine Linde knickte um.

 

Ebenso ein Bushaltestellenschild.

 

Durch diese Luke befreiten Feuerwehrleute den Fahrer.

 

 

 

Ausgelaufene Betriebsstoffe wurden abgestreut.

 

Die B 27 war unpassierbar.

 

Der ausgewichene BMW.

 

 

 

Unfallort: Södderich

 

Eine Mauer vor dem Haus wurde beschädigt.

Fotos: Stefan Rampfel

 

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