
Lkw rast in Stauende: Fahrer tot (04.03.2008)
Der Rettungszug der Berufsfeuerwehr Göttingen, die Uniwache sowie die Freiwillige Feuerwehr Weende wurden am Dienstag Vormittag gegen 10.10 Uhr zu einem schweren Lkw-Unfall auf die Autobahn 7 alarmiert. Zwischen den Anschlussstellen Göttingen und Göttingen-Nord raste ein Lkw-Gliederzug ungebremst auf einen am Stauende stehenden anderen Lkw. Der 62-jährige Fahrer aus Bad Hersfeld wurde bei dem Aufprall schwer in seinem Fahrerhaus eingeklemmt und konnte erst nach etwa einer Stunde von den Rettungskräften befreit werden. Er verstarb wenig später in einem Krankenhaus.
Nach ersten Ermittlungen der Polizei
übersah der 62-Jährige den vor ihm stauenden Verkehr und fuhr ungebremst auf den
vorausfahrenden Lkw eines 39-Jährigen aus Würzburg auf, der dabei leicht
verletzt wurde. Durch die Wucht des Aufpralls ist dieses Fahrzeug auf einen
weiteren stehenden Lkw (Milchlaster) eines 47-jährigen Bad Segebergers, der
unverletzt blieb, geschoben worden. Für die Unfallaufnahme und Bergung der
Fahrzeuge ist die Autobahn voll gesperrt worden. Es bildete sich ein Rückstau,
der bis zum Dreieck Drammetal reichte. Später wurde der Verkehr auf nur einem
Fahrstreifen an der Unfallstelle vorbei geleitet.
Auslöser des Staus, der zum Unfall führte, war hohes Verkehrsaufkommen und
eine Geschwindigkeitsreduzierung auf 60 km/h für beide Fahrstreifen wegen
Baumfällarbeiten hinter der Anschlussstelle Göttingen-Nord. Der Sachschaden wird
auf ca. 70.000 Euro geschätzt.
Kurz vor diesem Unfall kam es bei Holzerode
ebenfalls zu einem tödlichen Verkehrsunfall.
Der Fahrer war in seinem Fahrerhaus eingeklemmt.
Ausgelaufene Betriebsstoffe wurden abgestreut.
Der Göttinger Rettungshubschrauber Christoph 44 war ebenfalls vor Ort.
Trümmerfeld Autobahn
Auf diesen Lkw fuhr der Unfallverursacher auf.
Es bildete sich ein Rückstau von über 12 Kilometer.
Fotos: Stefan Rampfel