
Lkw-Brand auf der A7 (09.07.2008)
Gegen 5.30 Uhr wurden die Ortsfeuerwehren Obernjesa, Friedland und Groß Schneen alarmiert. Grund war ein in Vollbrand stehender Lkw auf der Bundesautobahn 7 in Fahrtrichtung Nord, kurz vor der Rastanlage Göttingen. Der 36 Jahre alte Fahrer konnte den mit Fahrzeugen, Reifen, Teppichen, Elektronikwaren und Papier beladenen Laster noch rechtzeitig auf dem Standstreifen abstellen und sich in Sicherheit bringen. Beim Versuch, die Kennzeichen abzubauen, zog er sich jedoch leichte Verbrennungen an den Händen und Unterarmen zu. Die Besatzung eines Rettungswagens versorgte ihn vor Ort. An Fahrzeug und Fahrbahn entstand ein Sachschaden von insgesamt 70.000 Euro. Die Ladung war auf dem Weg nach Afrika.
22 Feuerwehrleute löschten mit drei Tanklöschfahrzeugen (TLF) und zwei Löschgruppenfahrzeugen (LF) den Brand. Mit einem Trupp unter Atemschutz und insgesamt drei Schwer- und zwei Mittelschaumrohren sowie einem Monitor konnte der Brand schnell unter Kontrolle gebracht werden. Die Ortsfeuerwehr Rosdorf wurde mit einem TLF nachgefordert, um die Wasserversorgung auf der Autobahn zu sichern. Wegen der großen Menge Wasser mussten die Feuerwehrfahrzeuge abwechselnd zur Wasseraufnahme auf die Rastanlage verlegen und fuhren entgegen der Fahrtrichtung die Einsatzstelle wieder an. Für diesen Pendelverkehr wurde die Autobahn voll gesperrt, anschließend wurde der Verkehr einspurig vorbeigeleitet.
Die schwarze Rauchwolke war kilometerweit zu sehen und zog über Rosdorf hinweg. Das ausgebrannte Fahrzeug befand sich im Bereich des offenporigen Asphalts (Flüsterasphalt, der den hohen Temperaturen nicht stand halten kann. Dieser muss jetzt ersetzt werden.




Fotos: Michael Pritzkow