
Schwerer Unfall auf der A 7: Lkw brennt aus (13.09.2008)
Zu einem folgenschweren Verkehrsunfall kam es am Samstag Nachmittag gegen 15.30 Uhr auf der Autobahn 7 in Fahrtrichtung Süd. Kurz vor der Rastanlage Göttingen geriet ein Pkw-Fahrer auf dem linken Fahrstreifen aus ungeklärten Gründen in Schleudern. Dadurch kam ein in gleicher Richtung fahrender Sattelzug nach rechts von der Fahrbahn ab, durchbrach ein Brückengeländer und fing Feuer. Der 52-jährige Lkw Fahrer wurde dabei aus seiner Zugmaschine geschleudert und schwer verletzt. Der verursachende Pkw kam über 100 Meter weiter auf dem Standstreifen entgegen der Fahrtrichtung zum Stehen. Dessen 72-jähriger Fahrzeugführer wurde leicht verletzt.
Die alarmierte Berufsfeuerwehr Göttingen sowie die Freiwilligen Feuerwehren Rosdorf, Friedland und Groß Schneen löschten das Feuer mit Schaum. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von etwa 180000 Euro. Durch den Unfall und die anschließenden Bergungsarbeiten war die Autobahn für 90 Minuten komplett gesperrt. Es entstand ein Rückstau von neun Kilometern Länge.


Zerstört: das Brückengeländer


Bei dem Unfall wurde der Fahrer aus dem Fahrerhaus geschleudert und schwer verletzt.
Die Feuerwehren löschten den Brand auch mit Schaum.

Fotos: Stefan Rampfel