
Tödlicher Lkw-Unfall auf der Autobahn (23.01.2009)
Bei einem schweren Lkw-Unfall auf der Autobahn 7 etwa zwei Kilometer vor der Anschlussstelle Hedemünden in Fahrtrichtung Hannover ist am Freitagnachmittag gegen 16.30 Uhr der Beifahrer eines polnischen Sattelzuges tödlich verletzt worden.
Nach ersten Ermittlungen und Zeugenaussagen fuhr der mit Holzstücken beladene Lkw auf dem rechten von insgesamt drei Fahrstreifen, als das Fahrzeug aus noch ungeklärten Gründen plötzlich zunächst nach links und anschließend nach rechts von der Fahrbahn abkam. Der Lkw überrollte die Außenschutzleitplanke und stürzte eine zirka zwei bis drei Meter tiefe Böschung hinab. Dort kippte der Sattelzug auf die rechte Fahrzeugseite. Dabei wurde der Beifahrer in dem Fahrerhaus eingeklemmt und so schwer verletzt, dass er noch an der Unfallstelle verstarb. Der 56 Jahre alte Fahrer erlitt leichte Verletzungen. Er wurde von einem Rettungswagen in ein Krankenhaus transportiert. Im Einsatz war die Freiwillige Feuerwehr Hann. Münden, die in einer schwierigen und langwierigen Rettungsaktion Fahrer und Beifahrer befreite. Das THW Hann. Münden leuchtete die Unfallstelle zusätzlich aus und sicherte den Stau auf der Autobahn ab. Erschwerend für die Rettungskräfte kam der Matsch auf dem angrenzenden Acker hinzu.
Für die Dauer der umfangreichen Bergungsarbeiten waren zwei Fahrstreifen gesperrt. Der Verkehr lief einspurig an der Unfallstelle vorbei. Der Rückstau betrug über zehn Kilometer. Die Ermittlungen der Polizei zur Unfallursache dauern an. Der Gesamtschaden wird auf etwa 150000 Euro geschätzt.
Der Beifahrer war schwer eingeklemmt.
Zerstörte Leitplanke
Inzwischen ist es dunkel.
Erschwerend für die Rettungskräfte: Matsch auf dem angrenzenden Acker

Bis Mitternacht half das THW bei den Bergungsarbeiten.


Fotos: Photo Burkhardt