
Feuer zerstört Wohnung in Göttinger Hochhaus (26.08.2009)
Bei einem Wohnungsbrand in einem Hochhaus in der
Heinz-Hilpert-Straße im Göttinger Ostviertel entstand am Mittwoch
Abend erheblicher Sachschaden. Eine Frau erlitt eine leichte
Rauchgasvergiftung und wurde in das Uniklinikum Göttingen
eingeliefert. Die Besitzerin der betroffenen Wohnung erlitt einen
Schock, sie befand sich zur Entstehungszeit glücklicherweise nicht
in der Wohnung.
Gegen 22 Uhr hatten mehrere Nachbarn und Anwohner den Brand im 6.
Obergeschoß sowohl bei der Polizei als auch bei der Feuerwehr
gemeldet. Am Ort eintreffende Rettungskräfte stellten den Brand der
Wohnung in Vollausdehnung fest. Die Flammen waren weithin sichtbar
und schlugen schon an der Hauswand empor. Der Feuerwehr gelang es,
ein Übergreifen der Flammen auf Nachbarwohnungen und andere
Stockwerke zu verhindern. Durch die enorme Hitze wurden allerdings
darüberliegende Balkone in Mitleidenschaft gezogen und sind derzeit
nicht betretbar. Diverse Wohnungen, besonders des 7. und 8.
Obergeschosses wurden durch die Rauchentwicklung in Mitleidenschaft
gezogen.
Die anwesenden Bewohner des Hauses wurden evakuiert, konnten aber im
Laufe des Abends wieder in die bis zur 5. Etage liegenden Wohnungen
zurück. Bezüglich der anderen Wohnungen dauert die Prüfung der
Bewohnbarkeit noch an. Zur Brandursache und Schadenshöhe können zum
derzeitigen Stand noch keine Angaben gemacht werden. Die Polizei hat
erste Ermittlungen vor Ort aufgenommen. Neben den beiden Wachen der
Berufsfeuerwehr war auch die Ortsfeuerwehr Herberhausen vor Ort.
Die Wohnung in der 6. Etage steht lichterloh in Flammen.
Brandbekämpfung über die Drehleiter und im Innenangriff
Auch der darüber liegende Balkon wurde in Mitleidenschaft gezogen.
Über eine Steigleitung wurde das Löschwasser nach oben transportiert.
Ein Polizist dokumentiert den Schaden.
Die Schadensstelle am Morgen danach.
Fotos: Stefan Rampfel (8), Bernd Schwartz (2)