Feuerwehr rettet Dackel aus enger Röhre (20.11.2009)


 

Zu einem nicht ganz alltäglichen Einsatz rückten am Freitagnachmittag die Göttinger Berufsfeuerwehr und die Ortsfeuerwehr Nikolausberg aus. Was war geschehen? Sandra Nielsen ging mit ihren Hunden Fiete (12 Jahre) und Milou (1 Jahr) in der Feldmark zwischen Nikolausberg und Roringen spazieren. Plötzlich riss sich Rauhaardackel Fiete los. Vermutlich hatte er die Fährte von einem Fuchs aufgenommen. Und dann war es geschehen: Fiete kroch in ein enges 15 Meter langes Rohr unter einem Grabendurchlass und kam nicht wieder heraus. Da half auch lautes Winseln nichts, der Hund steckte in der Mitte fest.

 

Zur Rettung wurde schließlich die Feuerwehr alarmiert. Einige Einsatzkräfte buddelten ein Loch an der Stelle, wo sie den Hund vermuteten, um von oben in das Rohr zu kommen. Weitere Feuerwehrleute stocherten mit langen Einreißhaken in der Röhre herum und versuchte so, den Dackel zum Herauskommen zu bewegen. Dann – als es immer dunkler wurde – hatte wohl auch Fiete genug. Er kam, fast von alleine, auf der anderen Seite der Röhre wieder heraus. Und tat so, als wenn gar nichts passiert wäre. Nur das heftige Schwanzwedeln deutete darauf hin, dass er sich doch freute, als ihn Frauchen Sandra – mit Tränen in den Augen – in die Arme schloss. Happy End eines nicht ganz alltäglichen Feuerwehreinsatzes.

In dieser Röhre steckt Hund Fiete fest. Die Einsatzstelle wird auch mit einem Power-Moon ausgeleuchtet.

 

Einsatzkräfte graben ein Loch, um an die Röhre zu gelangen.

 

 

 

 

Da ist er wieder: Frauchen Sandra schließt Fiete glücklich in die Arme.

 

Gruppenbild mit Feuerwehr

 

Text, Fotos: Stefan Rampfel

 

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