Ölspuren bei Minusgraden (19.12.2009)


Großeinsatz für die Feuerwehren in Stadt und Landkreis Göttingen kurz vor Weihnachten. Doch es war kein Feuer und kein Unfall, zu dem die Einsatzkräfte ausrücken mussten, sondern mehrere lange Ölspuren. Betroffen waren in Göttingen vor allem die Haupteinfallsstraßen: Die Bundesstraße 27 zwischen Weende und Waake, die Bundesstraße 3 zwischen Groß Ellershausen und Grone, Kasseler Landstraße, Maschmühlenweg, Im Rinschenrott und die Berliner Straße. Durch den starken Weihnachtsverkehr kam es zu Verkehrsbehinderungen. Bei eisigen minus 13 Grad war es für die Einsatzkräfte von Freiwilligen Feuerwehren und Berufsfeuerwehr eine frostige Arbeit, die Ölspuren zu beseitigen. Das sonst übliche Mittel zur Beseitigung von Ölschäden konnte wegen Schneematsch und Kälte nicht eingesetzt werden. So musste man auf die alt bewährten Mittel zurückgreifen. Im Einsatz waren folgende Feuerwehren: In der Stadt Göttingen die Ortsfeuerwehren Stadtmitte, Weende, Roringen, Herberhausen, Grone, Groß Ellershausen, Holtensen, Geismar, Esebeck und Hetjershausen sowie die  Berufsfeuerwehr und die Feuerwache des Klinikums. Im Landkreis Göttingen rückten unter anderem die Freiwilligen Feuerwehren Bovenden, Eddigehausen, Breitenberg, Groß Schneen und Waake aus.

Auch am 24.12. rückten erneut mehrere Ortsfeuerwehren aus, um eine große Ölspur zu beseitigen. Ein Fahrer eines Schneeräumfahrzeuges der Stadtreinigung stellte fest, dass ihm eine beachtliche Menge Öl auf dem Fahrzeug fehlte.

 

Die Ortsfeuerwehr Stadtmitte war unter anderem in der Berliner Straße vor dem Bahnhof eingesetzt.

 

 

 

 

Fotos: Stefan Rampfel

 

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