
Lkw brennt auf der Autobahn 7 (07.01.2010)
Im Führerhaus eines mit Stahl beladenen
Sattelzuges aus Süddeutschland ist am Donnerstagabend gegen
20.25 Uhr auf der A 7 bei Hann. Münden aus noch ungeklärter
Ursache ein Feuer ausgebrochen. Der 45 Jahre alte Fahrer konnte
das Fahrzeug noch rechtzeitig auf dem Standstreifen zum Stehen
bringen. Er und sein Beifahrer retteten sich unverletzt ins
Freie. Das Führerhaus brannte anschließend vollständig aus. Der
angehängte Sattelauflieger und die Ladung wurden nicht in
Mitleidenschaft gezogen.
Der entstandene Gesamtschaden wird auf ca. 100.000 Euro
geschätzt. Aufgrund der umfangreichen Löscharbeiten bei minus
7,5 Grad und der damit verbundenen Eisgefahr musste die A7 in
Richtung Kassel ab der AS Hedemünden voll gesperrt werden. Es
bildete sich ein Stau von bis zu vier Kilometern Länge. Gegen
22.00 Uhr konnte die Vollsperrung wieder aufgehoben werden. Der
Fahrzeugverkehr wurde danach noch bis gegen 23.00 Uhr einspurig
an der Schadenstelle vorbeigeleitet.
Neben mehreren Funkstreifenwagen der Göttinger
Autobahnpolizei und einer Besatzung der Polizei Hann. Münden
waren sechs Mitarbeiter der Autobahnmeisterei Göttingen und fünf
Einsatzfahrzeuge der Feuerwehren Hann. Münden und Hedemünden vor
Ort.
Fotos: Photo Burkhard