
Sechs Verletzte bei Feuer im Göttinger Ostviertel (06.01.2010)
Im Wohnzimmer eines Einfamilienhauses im
Göttinger Ostviertel ist am späten Mittwochnachmittag gegen
17.25 Uhr ein Feuer ausgebrochen. Die Brandursache ist derzeit
noch unklar, könne aber von einem Adventskranz ausgegangen
sein.
Als der Brand ausbrach, hielt sich eine 40 Jahre alte
Bewohnerin mit ihren vier eigenen Kindern (zwei Jungen im Alter
von drei und
fünf Jahren, ein siebenjähriges Mädchen, ein drei Monate altes
Baby) sowie ein acht Jahre altes Mädchen, das zu Besuch war, in
dem Einfamilienhaus auf. Das Baby (Mädchen) erlitt bei dem Feuer
schwere Brandverletzungen. Es musste mit dem Rettungswagen in
eine Kasseler Spezialklinik gebracht werden. Die Göttingerin und
die vier anderen Kinder erlitten leichte Verletzungen. Alle
kamen mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung in ein Göttinger
Krankenhaus.
Das Wohnzimmer brannte komplett aus. Durch die
Rauchentwicklung wurde auch der Rest des Hauses in
Mitleidenschaft gezogen. Der
Gesamtschaden wird von der Polizei auf rund 100.000 Euro
geschätzt. Im Einsatz waren die Berufsfeuerwehr mit
dem Löschzug, die Uniwache und die Ortsfeuerwehr Herberhausen
mit 30 Einsatzkräften sowie drei Rettungswagen und zwei
Notärzte.
Im kombinierten Wohn- und Esszimmer lodern die Flammen. Rauch dringt aus den Fugen.

Nachdem die Feuerwehr mit dem Einschlagen der Scheiben eine Entlüftung geschaffen hat, wurde das Feuer im Innenangriff bekämpft und der Druckbelüfter eingesetzt.

Einsatz bei Schnee und Minusgraden

Blick in das ausgebrannte Zimmer.
Fotos: Stefan Rampfel