Feuerwehr rettet Hund aus Eis (31.01.2010)


Zu einem Tierrettungseinsatz musste die Freiwillige Feuerwehr Rosdorf am Sonntag Nachmittag ausrücken. Ein Labrador-Schäferhund-Mischlingshund war in das Eis eines alten Baggersees nahe der Umgehungsstraße eingebrochen und kam mit eigenen Kräften nicht wieder heraus. Etwa 20 Meter vom Ufer entfernt versuchte der Hund qualvoll bei eisigen Wassertemperaturen, immer wieder auf das Eis zurück zu gelangen. Doch erst die Feuerwehr konnte helfen. Mit Hilfe von zwei Steckleiterleiten und einem so genannten Spineboard gelang Steffen Ruppin, stellvertretender Ortsbrandmeister, zum Eisloch, zog den Hund aus dem Wasser und zurück ans Ufer. Hier wurde das Tier erst einmal in warme Decken gewickelt und im Feuerwehrauto aufgewärmt, bevor es zum Tierarzt ging. Der Hund war etwa 20 Minuten im eisigen Wasser gefangen.

Dieser Einsatz zeigt ganz besonders, wie gefährlich das Betreten der teilweise noch recht dünnen Eisflächen ist. Obwohl die Temperaturen seit über einem Monat fast immer unter dem Gefrierpunkt lagen, ist das Eis noch nicht dick genug, um - wie in diesem Fall - einen Hund zu tragen.

Nachtrag 01.02.2010:

Nach Auskunft der Ortsfeuerwehr Rosdorf hat der Hund seinen Unfall ohne größere Schäden überstanden, es geht ihm wieder gut.

 

Mitten auf dem See brach der Hund in das Eis ein.

 

Steffen Ruppin, stellvertretender Ortsbrandmeister von Rosdorf, gelangt über zwei Steckleiterteile zum Hund. Auf dem mitgeführten Spineboard (gelb) soll der Hund abtransportiert werden.

 

 

 

 

Wieder an Land: Der stark unterkühlte Hund wird übergeben ...

 

 

... und in Decken gehüllt.

Fotos: Stefan Rampfel

 

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