Feuer bei Holzfirma: Millionenschaden (31.05.2010)


Am Montagmorgen kam es gegen 7.30 Uhr in einem Spänesilo eines holzverarbeitenden Betriebes in der Hannoverschen Straße zu einem Schwelbrand, der einen Millionenschaden verursachte. In dem Silo lagerten rund 100 Tonnen Holzspäne. Problematisch war neben der starken Rauchentwicklung das Löschen des Brandes. Wie der Sprecher der Berufsfeuerwehr, Frank Gloth, mitteilte, kam man zunächst nicht an das Feuer heran. Da die Einsatzkräfte aufgrund der Statik des Silos kein Wasser einsetzen konnten, wurde auch mit Schaummittel gelöscht. Am Nachmittag öffneten die Einsatzkräfte eine Luke an dem Silo, um so an den Brandherd zu gelangen und den Behälter leer zu räumen. Dabei kam es immer wieder zu hohen Stichflammen. Gloth: „Im schlimmsten Fall kann das Löschen mehrere Tage dauern.“ Im Einsatz waren neben der Berufsfeuerwehr die Ortsfeuerwehren Weende, Grone, Herberhausen, Holtensen, Geismar und Stadtmitte.

Flammen schlagen an der Wand des Silos empor.

 

 

Im unteren Bereich dieses Spänebunkers brennt das Feuer

 

Wasserentnahmestelle Unterflurhydrant Hannoversche Straße

 

Weiteres Schaummittel wird an die Einsatzstelle transportiert.

 

 

Messung der Temperatur an der Außenwand des Bunkers

 

Mit einer Wärmebildkamera wird überprüft, wo die Wärmestrahlung am höchsten ist.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Arbeiter Samariter Bund (ASB) verpflegte die Einsatzkräfte mit Essen und Trinken.

 

Grobreinigung der Einsatzkräfte

 

Fotos: Stefan Rampfel

 

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