
Lkw-Unfall und Feuer auf der A 7 (01.07.2010)
Zwischen der Anschlussstelle Hann.
Münden-Hedemünden und dem Autobahndreieck
Drammetal war am Donnerstag Morgen gegen 5.30
Uhr vermutlich aufgrund eines technischen
Defektes ein Sattelzug aus Salzgitter in Brand
geraten. Die Flammen griffen von der Zugmaschine
auf den mit Plastikteilen beladenen Auflieger
über und setzten die Ladung teilweise in Brand.
Die alarmierten Feuerwehren aus Hedemünden,
Hann. Münden, Friedland und der Berufsfeuerwehr
Göttingen löschten das Fahrzeug und die Ladung
ab. Ein Teil der transportierten Ware musste
abgeladen und auf der Fahrbahn weiter gelöscht
werden. Der 43 Jahre alte Lkw-Fahrer blieb
unverletzt. Die A 7 in Fahrtrichtung
Hannover wurde sofort zur Durchführung der
Löscharbeiten gesperrt.
Hierdurch bildete sich ein mehrere Kilometer
langer Rückstau, an dessen Ende es knapp 30
Minuten später zu einem schweren Auffahrunfall
kam. Ersten Erkenntnissen der Göttinger
Autobahnpolizei zufolge fuhr ein mit Getränken
beladener Lkw auf einen am Stauende stehenden,
mit Dosendeckeln beladenen Klein-Lkw aus der
Slowakei auf. Bei dem Aufprall wurde der 44
Jahre alte Fahrer des Getränkelasters in seinem
Führerhaus schwer eingeklemmt und schwer
verletzt. Er musste von der Feuerwehr befreit
werden. Hier kamen zusätzlich die Feuerwehr aus
Landwehrhagen zum Einsatz.
Der 41 Jahre alte Slowake kam mit dem Schrecken
davon. Bei dem Aufprall wurde sein Lkw
beschädigt und ein Teil der Ladung verteilte
sich auf der Fahrbahn. Die Wucht der Kollision
schob den Brummi außerdem auf ein davor
stehendes weiteres Fahrzeug. Dessen Fahrer blieb
ebenfalls unverletzt.
Die umfangreichen Bergungs- und
Fahrbahnreinigungsarbeiten dauerten den ganzen
Donnerstag an. Die Umleitungsstrecken waren
aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens
überlastet. Auch auf der A 7 bildete sich ein
langer Rückstau.
Einsatzstelle Lkw-Brand
Einsatzstelle Lkw-Unfall
Fotos: Photo Burkhardt