
CSA-Ausbildung in Potzwenden (05.11.2005)
Zum ersten Mal fand am 05.
November eine Aus- und Weiterbildung der Chemikalienschutzanzugträger (CSA-Träger)
im Landkreis Göttingen, die nicht zur Kreisfeuerwehrbereitschaft gehören.
Die Umweltfeuerwehr des Landkreises Göttingen führte
diese Ausbildung im Feuerwehrzentrum Potzwenden durch.
Viele Kameraden
haben in den letzten Jahren die "Unterweisung Chemie" im
Feuerwehrzentrum Potzwenden durchlaufen, aber danach nichts mehr mit diesem
speziellen Thema zu tun gehabt. Ausbildungsthemen
waren die Feuerwehrdienstvorschrift 500 (Einheiten im ABC-Einsatz), Einsatzgrundsätze,
Einsatztaktik, Dekontamination in Theorie und
Praxis, neueste Messgerätetechnik (Gas-Messgeräte, Gasspürpumpen, Handmess-
und Warngeräte) sowie die Vorstellung der
Fahrzeuge.
Der herkömmliche
Brandeinsatz ist schon seit langem nicht mehr das Hauptaugenmerk, auf das sich
die Feuerwehren bei ihren Einsätzen konzentrieren müssen. Den höheren Anteil
hat die technische Hilfeleistung, angefangen von Fahrbahnverunreinigungen über
Verkehrsunfälle bis hin zu Gefahrguteinsätzen. Ob bei Verkehrsunfällen oder
Bränden, überall können chemische Stoffe mit im Spiel sein und eine Gefahr für
die Umwelt darstellen. Eine fundierte Ausbildung der Feuerwehren ist die
Voraussetzung, um auch solche Einsätze zu meistern und die Gefahren abzuwenden.
Trotz diese
Unterweisung in Potzwenden müssen die Feuerwehrleute auch in ihren eigenen
Feuerwehren immer wieder den Umgang mit gefährlichen Stoffen üben, um für
jeden Einsatz gerüstet zu sein. Bei der Abschlussbesprechung stellte sich
heraus, dass die Ausbildung, die in dieser Form erstmalig stattfand, positiv
angenommen wurde.
Ausbildung durch Fachberater
Fotos: Horst Fädrich