Löschhubschrauber für Feuerwehr Grone (01.04.2005)


Damit die Ortsfeuerwehr Grone (Stadt Göttingen) für Brände in Industrieanlagen, Hochhäusern oder für Flächenbrände besser ausgerüstet ist, wurde den Einsatzkräften jetzt ein so genannter „Löschhubschrauber“ vom Feuerwehrverein übergeben. 

Die Mittel für den 23 Jahre alten Hubschrauber vom Typ "BO 105" wurden durch Spenden der regionalen Industriebetriebe finanziert", so der Kassenwart des Feuerwehrvereins. Der Hubschrauber flog vorher bei einem Unternehmen als Rettungshubschrauber. Nach einer Restaurierung und einigen Modifikationen durch aktive Kräfte der Ortsfeuerwehr kann dieser nun auch für Löscheinsätze eingesetzt werden.
Ausgestattet ist der Lösch-Heli mit einer IFEX-Hochdruck-Löschanlage mit zwei Kanonen. Die Betankung mit Wasser kann beispielsweise am Göttinger  Kiessee oder auch aus fließenden Gewässern wie der Leine erfolgen.

Wie der Vorsitzende des Feuerwehrvereins mitteilte, wird dieser durch eigens dafür ausgebildete Piloten des Feuerwehrvereins geflogen. „Auch auf der Interschutz in Hannover im Juni wird unser Hubschrauber als Messe-Highlight zu bewundern sein“, erzählt Ortsbrandmeister Holger Lehrum voller Stolz. "Hätten wir den Hubschrauber schon eher zur Verfügung gehabt, so hätte er sehr gut beim Brand der Göttinger Johanniskirche zum Einsatz kommen können."

Text, Foto: Ortsfeuerwehr Grone


Man musste kein besonders aufmerksamer Leser sein, um zu merken, dass es sich bei dieser Meldung um einen April-Scherz handelte. Ich habe viele Mails erhalten, die den Wortlaut "April April" enthielten. Carsten Degenhardt, Ortsbrandmeister der Stützpunktfeuerwehr Dransfeld, ist sogar bereit, die extra beschafften Hubschrauber-Löschwasser-Tankbefüllungsventilatoren zur Verfügung zu stellen. Bei eventuellen Nacht-Einsätzen können die Dransfelder ebenfalls eine Löschwassertank-Innenbeleuchtung zur Verfügung stellen und so den Gronern helfen. 

Sven Bossmann, Ortsbrandmeister der Ortsfeuerwehr Göttingen-Stadtmitte, hat - kurz nach dem Lesen des Aprilscherz-Newsletters, endlich einen eigenen Bus für seine Feuerwehr gekauft. Dieser steht im Moment noch bei der RBB auf dem Hof. "Es ist leider nur ein SETRA SG 221 UL", sagt Bossmann. "Mercedes wäre mir lieber gewesen." Für einen Kaufpreis von 900 Euro war es aber egal. Jetzt müsse nur noch der Führerschein dafür gemacht werden. Ein Magnetschild wurde von den Kameraden auch schon einmal auf dem Bus befestigt (siehe Foto). Ortsbrandmeister Bossmann: "Wo sonst die Altersabteilung zu Ausflügen immer mit drei MTW gefahren ist, kann nun der Bus genommen werden." Erster Einsatz soll ein Ausflug am 10. Mai sein. "Wir sehen uns zur ersten Probefahrt.

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