
Seminar der Sicherheitsbeauftragten (24.02.2007)
In der Feuerwehrtechnischen Zentrale (FTZ) Bad Gandersheim fand am Samstag, 24. Februar 2007, ein Seminar der Kreis-, Stadt- und Gemeindesicherheitsbeauftragten der Freiwilligen Feuerwehren aus den Landkreisen Göttingen, Northeim und Osterode am Harz statt. In seiner Begrüßung der 41 Teilnehmer machte der Kreissicherheitsbeauftragte der Feuerwehren des Landkreises Northeim, Axel Rode, in Anwesenheit des Regierungsbrandmeisters Karl-Heinz Banse, des Northeimer Kreisbrandmeisters Bernd Kühle, des Abschnittsleiters Brandabschnitt Nord-Ost, Günter Ahrens, und den Vertretern der Feuerwehrunfallkasse Niedersachsen deutlich, dass in der FTZ Bad Gandersheim vor kurzem ein Brandübungscontainer in Betrieb genommen werden konnte und man daher diesen Ort für das Seminar gewählt hätte.
Am Vormittag erfolgten informative Vorträge der Feuerwehrunfallkasse zu dem neuen Leistungsrecht der Feuerwehrunfallkasse und allgemeine Informationen der Feuerwehrunfallkasse. In einem weiteren Vortrag wurde das Ausmaß des über Deutschland weggefegten Sturmes „Kyrill“ und der damit verbundenen besonderen Gefahren der Einsatzkräfte bei der Abarbeitung der Schadenslagen deutlich gemacht.
Weiterhin wurde in einem kurzen Portrait der neue Brandübungscontainer der Feuerwehren des Landkreises Northeim und die hierfür entwickelte Ausbildung vorgestellt. Anschließend hatten die Teilnehmer die Möglichkeit, die Brandübungsanlage mit Brandcontainer und Ventilbrandstelle zu besichtigen. Hier zeigten einige Atemschutzgeräteträger aus der Gemeinde Kreiensen, wie die simulierten Brände zu bekämpfen sind. Auf der Einladung zu diesem Seminar wurde auf die Möglichkeit eines Probedurchganges für die Seminarteilnehmer hingewiesen. Von diesem Angebot machten 11 Seminarteilnehmer Gebrauch, die die Voraussetzungen für ein Training erfüllt hatten. Aufgrund der Hitze im Container verformte sich bei einem Kameraden das Visier des Feuerwehrhelmes, das eigentlich vor dem Einsatz hätte abgenommen werden müssen. Einen besseren Schulungseffekt, gerade bei Sicherheitsbeauftragten, hätte man nicht erzielen können. Alle Teilnehmer waren sich einig, dass ein Training in einer Brandübungsanlage für jeden Atemschutzgeräteträger zur Pflicht werden sollte. Denn nur gut ausgebildete Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmänner handeln im Ernstfall richtig.
Alles in allem war das Seminar "informativ
und praxisorientiert", so die Teilnehmer.






Text und Fotos: Kai-Uwe Roßtock