
31. Seniorentag in Potzwenden (22.08.2009)
Alte Geschichten und
neue Technik
Am vergangenen
Samstag trafen sich 133 Feuerwehrsenioren zu „ihrem Tag“ in Potzwenden, um bei
einem guten Mittagessen, Spiel, Spaß, sowie Kaffee und Kuchen alte Geschichten
wieder aufleben zu lassen. Ob ehemalige Gemeinde- und Stadtbrandmeister,
Löschmeister, Gruppenführer oder Leiter einer Berufsfeuerwehr - alle fanden den
Weg ins Feuerwehrzentrum nach Potzwenden, um bei sonnigem Wetter die alten Kameraden wieder
einmal zu treffen. So auch Alfred Bartels aus Bremke, der mit 88 Jahren der
älteste Teilnehmer war. Mit 87 Jahren folgten Herbert Reineke aus Etzenborn und
Hermann Schlieper aus Mengershausen.
Nach der Begrüßung durch den 1. Vorsitzenden des Kreisfeuerwehrverbandes Göttingen, Karl-Heinz Niesen, sowie der Dezernentin Christel Wemheuer und Seniorensprecher Helmut Rasenberger, stand ein zünftiges Mittagessen auf dem Programm. Früher haben sich die Senioren selbst in ihrem Ehrenamt für die Allgemeinheit eingesetzt. Heute konnten sie sich durch die Vorstandsmitglieder des Kreisfeuerwehrverbandes bedienen lassen. Wie auch die Fünfergruppe aus Diemarden mit Werner Hinz, Georg Schulz, Jupp König, Max Strachow und Otto Ottenstetter. Alle fünf sind seit ihrer „Feuerwehr-Pensionierung", die mit der Vollendung des 62. Lebensjahr eintritt, immer in Potzwenden dabei gewesen. Es macht einfach Spaß, einmal im Jahr einen Tag mit vielen ehemaligen Kameraden verbringen zu können, war die einstimmige Meinung der Truppe.
Oder die Gruppe um Jürgen Buch, Karl-Heinz Böhmer und Bernhard Schäfer, Heinz Klaus, Helmut Stehr und Karl Burhenne aus Hann. Münden und Hedemünden, die sich ein gemütliches Plätzchen am Ende der großen Tischreihen gesucht hatten. An einem anderen Tisch hatte man die Möglichkeit einer der „legendären“ Geschichten von Branddirektor a. D. Horst Renner zu lauschen. Hier saß auch Bernd Niemeyer aus Göttingen, der lange Jahre dem Göttingen Spielmannszug angehörte. Schon als kleiner Junge lief Niemeyer neben seinem Vater, der auch im Spielmannszug Mitglied war, nebenher. Nun gehört er selbst zu den Senioren. Nach dem Mittagessen konnten alle Senioren ihre Geschicklichkeit bei verschiedenen Spielen beweisen, wie Jakkolo, Angeln, Luftgewehrschießen und Dart. Oder es wurde versucht, ob man noch mit der Kübelspritze umgehen konnte.
Von den Senioren immer stark umlagert war das neue Löschfahrzeug der Feuerwehr Duderstadt. Die moderne Technik des LF 24/30 zog die Senioren an. Die Duderstädter Einsatzkräfte mussten eine Menge Fragen zu ihrem Schmuckstück beantworten. Nachdem man sich bei Kaffee und Kuchen nochmals gestärkt hatte, ging es am späten Nachmittag wieder zurück in die Heimatorte. Die musikalische Begleitung des Tages erfolgte durch die Feuerwehrkapelle Barterode.
Eröffnung durch Karl-Heinz Niesen, Christel Wemheuer und Helmut Rasenberger (v. r.)
Horst Renner, Dieter Schmidt, Dieter Schellhase, Karl-Heinz Hartmann, Bernd Niemeyer (v. l.)
Feuerwehrkapelle Barterode
Karl-Heinz Böhmer, Bernhard Schäfer, Helmut Stehr, Heinz Klaus, Jürgen Buch, Karl Burhenne (v. l.)
Werner Hinz, Georg Schulz, Jupp König, Max Strachow, Otto Ottenstetter (v. l.)
Die „Uschlager Drei“: Siegfried Teller, Hans-Jürgen Roebbeling und Heinrich Schäfer (v. l.) mit dem Dransfelder Gemeindebrandmeister Karsten Beuermann beim Jakkolo
Alfred Müller aus Etzenborn beim Luftgewehrschießen mit Gemeindebrandmeister Heiko Böhlken
Seniorensprecher Helmut Rasenberger, Heinz Klaus (langjähriger Ortsbrandmeister in Hedemünden) und Karl-Heinz Hartmann (stellv. Stadtbrandmeister der Stadt Göttingen a. D.)
Fotos: Thomas Kleinhans