Das Feuerwehrzentrum Potzwenden
Herzlich willkommen!

alte Postkarte
"Freizeiten, Seminare und Erholung im Grünen"
Die Lage: Das Feuerwehrzentrum Potzwenden liegt ca. 11 km östlich von Göttingen (Luftlinie) in einer landschaftlich schönen, vom Wald umgebenen, herrlichen Lage - sprich Natur pur. Auf einer 6 ha großen Fläche befinden sich 3 große Freiplätze (zusammen ca. 13000 m2) für Spiel und Sport, sowie ein Schwimmbecken (12,5 m x 25 m, 1,40 m tief).
Die Unterbringung: Auf dem Gelände befinden sich 8 Blockhäuser mit je 5 Doppelbetten sowie ein Blockhaus mit 6 Betten in 3 Räumen, kleinem Aufenthaltsraum und einem Büroraum, der u. a. für die Lagerleitung bei großen Zeltlagern benutzt werden kann. 90 Zeltlagerplätze in bewaldetem Gelände bieten Gelegenheit zur Durchführung von Zeltlagern. Vollverpflegung (4 Mahlzeiten) wird angeboten.
Schullandheimaufenthalte: Schullandheimaufenthalte und Freizeiten können in den vorhandenen Blockhäusern durchgeführt werden. Ausgearbeitete Programme können angeboten werden. Die Unterbringung der Lehrkräfte erfolgt in einem besonderen Blockhaus mit 3 Schlafräumen und insgesamt 6 Betten.
Seminare und Lehrgänge: Im Erweiterungsbau besteht die Möglichkeit Lehrgänge und Seminare in drei verschiedenen Gruppenräumen durchzuführen. Die Unterbringung hierfür erfolgt in 8 Räumen mit insgesamt 32 Betten, Kalt- und Warmwasser im Zimmer, Duschen und WCs im Flur. Die Seminarräume sind ausgestattet mit Videowand, Videorecorder, Overhead-Projektor, Dia-Projektor, 16mm-Projektoren und Fernsehgeräten.
Die Verpflegung: Im Hauptgebäude befindet sich eine Großküche. Zur Einnahme der Mahlzeiten ist ein entsprechender Speiseraum im Obergeschoss eingerichtet. Außerdem können die Mahlzeiten bei schönem Wetter draußen auf der Terrasse eingenommen werden. Für den gesamten Aufenthalt wird die Vollverpflegung (4 Mahlzeiten pro Tag) übernommen.
Freizeitangebote: Der Bastel- und Werkraum im Erdgeschoss ist ausgestattet mit Handwerkszeug und Kleinmaschinen. Im Kellergeschoss ist eine Kegelbahn mit 2 Bahnen vorhanden. Im Außenbereich stehen eine Grillhütte und wetterfeste Tischtennisplatten. Alle Einrichtungen können nach Anmeldung und Absprache von den verschiedensten Gruppen und Organisationen genutzt werden. Soweit Termine vorhanden sind, können Feierlichkeiten aller Art durchgeführt werden.
Tipps: Wilhelm-Busch-Mühle und Brotmuseum in Ebergötzen, Rhumequelle in Rhumspringe, Ausflüge zu den historischen Fachwerkstädten Hann. Münden und Duderstadt (mit fachkundiger Stadtführung möglich), Besuch der Universitätsstadt Göttingen mit seinen vielfältigen kulturellen Angeboten (Gänseliesel, Altes Rathaus u.v.m.) einschließlich der sehenswerten Fußgängerzone in der City, Grenzlandmuseum bei Duderstadt, etc.
Kontakt:
Feuerwehrzentrum Potzwenden
Telefon:
05508-8288
Fax: 05508-1866
Mail: hier klicken
Anfahrt: hier klicken
Hausordnung: hier klicken
Wichtiger Hinweis: Aus besonderer Veranlassung wird darauf hingewiesen, dass die Schankerlaubnis für sämtliche Getränke ausschließlich beim Feuerwehrzentrum Potzwenden liegt. Das Mitbringen von Getränken ist strengstens untersagt; gleiches gilt auch für den Genuss von Getränken im Unterkunftsbereich/Blockhäuser.
Geschichte:
In einer Vorstandssitzung des Kreisfeuerwehrverbandes Göttingen e. V. im Jahre 1968 wurde, durch den damaligen Kreisausbildungsleiter Richard Koch, auf die Probleme in der Grundausbildung hingewiesen (einheitliche Ausbildung in allen Gemeinden). Doch nicht nur für die Ausbildung musste etwas geschaffen werden, sondern auch für die immer mehr werdenden Jugendfeuerwehren brauchte man einen Platz.
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Schriftzug "Richard Koch" am Feuerwehrzentrum |
Durch den damaligen Kreisbrandmeister Albert Mühlhausen aus Rosdorf wurde der KAL auch zum Kreisjugendfeuerwehrwart bestellt. In der Vorstandsitzung wurde ein Ausschuss gebildet, der die Aufgabe hatte, ein Gelände für Ausbildung und für die Jugendfeuerwehr zu suchen. Der Ausschuss setzte sich aus folgenden Kameraden zusammen:
Unterkreisbrandmeister Walter Warnecke aus Hetjershausen
Gemeindebrandmeister Herrmann Backhaus aus Niedernjesa
KAL u. Kreisjugendwart Richard Koch aus Falkenhagen
Als Grundstock für Planung und Grundstück stand ein Kapital von 10.000,- DM zur Verfügung. Auf Grund der finanziellen Situation wurde durch den stellv. Kreisbrandmeister und Geschäftsführer Heinrich Schuchardt aus Rosdorf die Aktion „Bausteine für die Ausbildung“ ins Leben gerufen. Durch den Ausschuss wurden, in Verbindung mit den Frauen, verschiedene Grundstücke in Lichtenhagen, Harste, Waake und Roringen besichtigt. Alle diese Grundstücke entsprachen nicht den Vorstellungen des Ausschusses, oder es waren erhebliche Kosten für Erschließung erforderlich, oder die Grundstücke lagen in Wassereinzugsgebieten.
Im
Frühjahr 1970 wurde dem KAL Richard Koch zufällig ein Grundstück in
Potzwenden durch Herrn Wilhelm Wendhausen angeboten. Der Grundstock für das
heutige Feuerwehrzentrum Potzwenden wurde gelegt.
Im Sommerhalbjahr 1970 wurde Richard Koch zum 1. Vorsitzenden des KFV Göttingen gewählt. Heinrich Schuchardt aus Rosdorf blieb Geschäftsführer, Herrmann Backhaus war bereits seit 1968 Kreisjugendwart, Walter Warnecke als Unterkreisbrandmeister und Herbert Günther aus Landolfhausen (ebenfalls als Unterkreisbrandmeister) waren die Vorstandsmitglieder, die sich tatkräftig für den Bau der neuen Ausbildungsstätte einsetzen sollten.
Am 21.12.1971 wurde der erste Kaufvertrag mit Herrn Wendhausen unterschrieben, 10.431 m2 zum Preis von 2,- DM wurden Eigentum des Verbandes. Die Aktion „Bausteine für eine Ausbildungsstätte“ brachte in der gesamten Laufzeit (ca. 3 Jahre) eine Gesamtsumme von 59.913,67 DM ein. Die Planungen und Zeichnungen für Gebäude und Grundstück liefen auf Hochtouren, um endlich anfangen zu können. Eine Baracke der Firma EBEL-Bau, die man kostenlos bekommen konnte, spielte in den Planungen ein große Rolle, war sie doch der Grundriss für das heutige Gebäude
Im Sommerhalbjahr 1971 wird die Zufahrt vorbereitet und Bäume gefällt.
17. Mai 1972: Die Baugenehmigung zum Bau des Feuerwehrzentrums Potzwenden liegt vor; die Baracke wird nicht auf das massive Erdgeschoss gebaut, sondern das OG wird auch massiv gebaut.
24. Dezember 1972: Die Heizungsanlage wird in Betrieb genommen, damit ist der Innenbau für
das Winterhalbjahr gesichert.
Die EBEL-Bau-Baracke wird in Verlängerung des Gebäudes durch Wilhelm Uhde aus
Weende aufgebaut.
10. August 1973: Einweihungsfeier des Feuerwehrzentrums Potzwenden
12. – 19. August 1973: 1. Kreiszeltlager der Jugendfeuerwehren in Potzwenden mit 150 Teilnehmern
Herbst 1974: Die ersten Blockhäuser werden durch die Gemeinden Gleichen und Adelebsen gebaut
Frühjahr 1975: Die Gemeinde Dransfeld und die Stadt Göttingen bauen ebenfalls Blockhäuser
Ende 1976: Den Lehrgangsteilnehmern und Jugendfeuerwehren stehen 8 Blockhäuser für Übernachtungen zur Verfügung. Da die Frauen und Mädchen in der Feuerwehr mehr werden, wird die Damentoilette und der Waschraum angebaut.
April 1978: Das Feuerwehrzentrum Potzwenden wird als Ausbildungsstätte für Sprechfunker, Maschinisten, Atemschutzgeräteträger und die Grundausbildung anerkannt.
Herbst 1979: Die ersten Lehrgänge der Nds. Jugendfeuerwehr werden im Feuerwehrzentrum durchgeführt (Basteln und Werken). Bis zum heutigen Zeitpunkt werden Lehrgänge durch die Nds. Jugendfeuerwehr in Potzwenden durchgeführt: Basteln und Werken 1 u. 2, Fahrten und Lager 1 u. 2, Videoarbeit, Basteln mit Alltagsmüll, Einstiegslehrgänge usw. Im Laufe der Jahre wurde festgestellt, dass das Gelände für die immer zahlreicher werdenden Jugendfeuerwehren nicht ausreicht.
06. Dezember 1980: Die Kaufverträge für eine Vergrößerung des Geländes werden unterschrieben. Gesamtfläche des FWZ Potzwenden damit = 61.103 m2.
Sommer 1981: Der Dorfplatz mit Grillhütte und Tischtennisplatten wird gepflastert und eingeweiht.
Frühjahr 1982: Immer steigende Benutzerzahlen lassen größeren Investitionen zu. Anschaffung eines Treckers mit Vorbaugeräten. Geschirrspülmaschine und Durchlauferhitzer für die Küche werden angeschafft sowie ein Fernseher für die Lehrgangsteilnehmer und Benutzer.
1983: Der Bau des Löschwasserbeckens wird beantragt und genehmigt. Fa. Rettberg baut das Löschwasserbecken. Kosten: 164.750,16 DM

offiziell ein Löschwasserbecken - hier als Schwimmbad genutzt
25. April 1984: Beginn mit den Erdarbeiten zum Bau der FTZ
16. Juli 1984: Grundsteinlegung mit kleiner Feierstunde zum Bau der FTZ
16. Oktober 1984: Richtfest der FTZ
22. Dezember 1984: Die Deckenisolierung im Obergeschoss wird eingebaut (ca. 700 m2)
20. April 1985: Die Heizungsanlage wird in Betrieb genommen. Bis zu diesem Zeitpunkt sind von den Feuerwehrkameraden aus dem LK Göttingen 1200 Stunden Eigenleistung erbracht worden.
10. Januar 1986: Durch den damaligen Landrat Willi Döring wird um 17 Uhr die Einweihungsfeier eröffnet. Die Baukosten belaufen sich auf ca. 3,5 Millionen DM. Durch erbrachte Eigenleistungen und Eigenkapital ist für den Kreisfeuerwehrverband Göttingen ein Eigentumsanteil in Höhe von 12,5% erreicht worden. Schlafräume im Obergeschoss mit insgesamt 32 Betten sowie die Kegelbahn im Kellerbereich sind komplett Eigentum des Verbandes.
01. Oktober 1991: Der Kreisfeuerwehrverband stellt als wirtschaftliche Leiterin für das Feuerwehrzentrum Potzwenden Elfi Koch aus Falkenhagen ein.

Elfi Koch
Durch die ständige Benutzung von Schulklassen, Kindergärten in der Woche und Lehrgängen an Wochenenden ist eine gute Auslastung für das Feuerwehrzentrum Potzwenden erreicht worden. Jugendfeuerwehren aus ganz Niedersachsen führen in Potzwenden Zeltlager und Freizeiten durch. Die Jugendfeuerwehren aus Stadt und Landkreis Göttingen werden 2002 ihr 40. Kreiszeltlager in Potzwenden durchführen.

Basketball beim Kreisjugendzeltlager
Weitere Fotos: hier klicken
Das Kreiszeltlager in Potzwenden hat eine eigene Homepage: http://www.zeltlager-potzwenden.de