PKW brennt nach Unfall auf der B 446 bei Reyershausen aus
Glück im Unglück hatte eine Autofahrerin am Sonnabend, dem 4. Dezember 2004, auf der Bundesstraße 446. Zwischen Reyershausen und Nörten-Hardenberg kam die Frau am Mittag auf gerader Strecke nach links von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Straßenbaum. Sie selbst wurde bei dem Aufprall nur leicht verletzt, ihr Wagen jedoch fing Feuer und brannte vollständig aus.
Löschangriff mit Schaum und Atemschutz
Die Feuerwehr Nörten-Hardenberg forderte Unterstützung durch die Feuerwehr Reyershausen an, die mit ihrem Tanklöschfahrzeug TLF 8 zur Einsatzstelle ausrückte. Unter umluftunabhängigem Atemschutz löschten die Einsatzkräfte den brennenden PKW mit Schaum ab. Ein Rettungswagen brachte die verletzte Fahrerin in ein Krankenhaus. Auch der Göttinger Rettungshubschrauber Christoph 44 war vor Ort. "Wir haben die Rauchsäule schon von Göttingen aus gesehen", berichtete dessen Pilot.
Die Bundesstraße blieb während der Lösch- und Aufräumarbeiten voll gesperrt. Der Unfallbaum, eine Birke, brannte so stark ab, dass er voraussichtlich entfernt werden musste.
Die B 446 als wiederkehrender Einsatzort
Für die Feuerwehr Reyershausen war es nicht der erste schwere Einsatz auf dieser Strecke. Bereits im Februar 2002 hatte ein tödlicher Unfall auf der B 446 zwischen Spanbeck und Holzerode die Wehr gefordert, damals mit tragischem Ausgang für den Fahrer eines Taxis. Diesmal überlebte die Fahrerin, obwohl von ihrem Fahrzeug am Ende nur ein ausgebranntes Wrack übrig blieb.
Ein Fahrzeugbrand nach einem Aufprall bindet gleich zwei Gewerke: die Brandbekämpfung unter Atemschutz und die Absicherung der Unfallstelle auf einer Bundesstraße mit fließendem Verkehr. Die Vollsperrung der B 446 war deshalb unumgänglich. Wie häufig Verkehrsunfälle das Einsatzgeschehen der Ortswehren prägten, zeigt die Einsatzübersicht; weitere Berichte aus den Jahren um 2004 versammelt das Einsatzarchiv.